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Aufräumen macht Spaß

Von Andrea Früauff

Portrait Andrea Früauff

Wo sind bloß die Wachsmalstifte hin? Mama, hast du meine Torwart-Handschuhe gesehen? Wenn der Nachwuchs in seinem Zimmer nichts mehr findet, hilft nur eines: Aufräumen! Wir Erwachsenen wissen das, aber Kinder haben dazu meistens überhaupt keine Lust und tausend Ausreden, warum es gerade jetzt gar nicht passt. Doch manchmal muss es einfach sein. Sonst versinkt man irgendwann im Chaos.

Es gibt ein paar Tipps und Tricks, wie es sogar Spaß macht, für Ordnung zu sorgen. Wichtig ist, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Denn Aufräumen ist ziemlich anstrengend und braucht System. Vielleicht fängt man mit dem Schrank an, beim nächsten Mal kommt der Schreibtisch dran und dann das Regal mit den Spielsachen und Büchern. Und egal wie alt das Kind ist: Es hilft natürlich, wenn jemand von den Eltern mit dabei ist, zumindest für den Anfang. Meist schaffen die Kinder den Rest allein, aber für „schwierige Fälle“ sollte man auf jeden Fall in Rufweite bleiben. Am besten macht man eine Liste, wie man vorgehen möchte und hakt dann ab, was man geschafft hat. Jeder Haken gibt ein gutes Gefühl!

✔ Mit Musik geht alles besser: Radio einschalten oder Lieblingssongs laufen lassen.
✔ Alles auf dem Boden ausbreiten und die Sachen auf drei Stapel verteilen: Was kann weg, was will ich behalten und was kann ich verschenken oder auf dem Flohmarkt verkaufen.
✔ Kisten und Schachteln bereitstellen, in denen die Sachen aufbewahrt werden können. Für Spielzeug sind viele kleine Kisten besser als eine große. Die Kisten können beschriftet werden.
✔ Jedes Ding braucht seinen festen Platz. Schmutzige Klamotten kommen in den Wäschekorb, Bücher ins Regal, Malsachen in die Schublade und Legosteine in der Kiste. Wer sich überlegt, was wohin gehört, kann danach leichter Ordnung halten.
✔ Manchmal ist Aufräumen wie eine Schatzsuche. Da tauchen Dinge auf, die schon lange verschwunden waren oder die in Vergessenheit geraten sind. Wer sich nicht ablenken lassen will, sollte nicht zwischendurch im Buch blättern oder anfangen, etwas zu bauen.
✔ Wenn das Zimmer aufgeräumt ist, gibt das ein tolles Gefühl. Und damit alles so schön ordentlich bleibt, gilt ab jetzt: Alles, was benutzt wurde, kommt direkt an seinen Platz zurück, bevor etwas Neues angefangen wird. Dann sammelt sich gar nicht erst so viel an.

Ich wünsche dir ein aufgeräumtes Wochenende

Andrea Früauff