
Mund auf, Nuss rein und kräftig zubeißen. Das ist die Aufgabe eines Nussknackers. Sein buntes Aussehen bekam er in den Bergen.

Nussknacker kommen oft aus dem Erzgebirge.

In der Werkstatt stehen noch unfertige Nussknacker.

Hier bekommt der Nussknacker seinen Bart gemalt.

Ein König aus einem Märchen soll Vorbild für den typischen Nussknacker gewesen sein.
Wusstest du, dass der Nussknacker früher Nussbeißer hieß? Die bunten Figuren mit dem beweglichen Mund wurden wohl zuerst in einem Bergdorf in den Alpen geschnitzt. Das ist schon einige hundert Jahre her. Typisch für diese Männchen waren lustige Gesichter.
Die Idee kam so gut an, dass sie weiterwanderte und schließlich erst nach Thüringen und dann ins Erzgebirge gelangte. Dort hatten sich schon einige Leute auf Handwerkskunst mit Holz spezialisiert.
Figur aus einem Märchen
Den typischen Nussknacker in Uniform, wie wir ihn heute kennen, soll ein Herr Wilhelm Friedrich Füchtner erfunden haben. Der wollte mit der Figur an ein Märchen erinnern. Sein Nussknacker war eine Art König, der allerdings den Hut eines Bergmanns trug. Früher formte man übrigens die Augen, den Schnauzbart und die Füße aus Brotteig.
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