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Stern stirbt und explodiert

Von dpa

Hat ein Stern keinen Brennstoff mehr, sackt er in sich zusammen. Am Ende leuchtet seine Hülle auf und wird ins All geschleudert. Forschende haben nun eine besonders frühe Sternenexplosion entdeckt.

Wenn ein riesiger Stern stirbt, macht er das mit einem großen Knall. Er schleudert einen Großteil seiner Masse ins All hinaus und explodiert. Fachleute nennen das eine Supernova. Gerade hat ein Forschungsteam mit Hilfe von Bildern eines Teleskops eine besonders frühe Supernova entdeckt.

Aber von vorn: Einen Stern kannst du dir als Ball aus Wasserstoff vorstellen. Die Kerne dieses Elements verschmelzen im Inneren des Sterns zu Helium. Diese Reaktion heizt den Stern auf und lässt ihn leuchten.

Stern schleudert Hülle ins All

Ist der Wasserstoff verbraucht, sackt der Stern in sich zusammen. Dabei werden ungeheure Mengen an Energie frei. Wenn die Schockwelle schließlich auf die äußere Gashülle des Sterns trifft, lässt sie diese grell aufleuchten und ins All schießen. Genau das sehen wir als Supernova.

Die Forschenden spürten eine Supernova auf, die 730 Millionen Jahre nach dem Urknall stattfand. Auch wenn diese Zeitspannen schwer vorstellbar sind: Das ist Hunderte Millionen Jahre früher als die bislang früheste nachgewiesene Sternenexplosion.

© dpa-infocom, dpa:251214-930-420942/1