
Bei diesem Fest hat eine Diener-Kerze eine extra Aufgabe. Das Fest heißt Chanukka, hat mit Licht zu tun und wird von Jüdinnen und Juden gefeiert.

So sieht der Chanukka-Leuchter aus.

Der Leuchter mit Kerzen für acht Tage und einer Diener-Kerze gehört zur Religion Judentum.

Gläubige Juden zünden beim Lichterfest Chanukka eine Kerze an.
Ab Sonntag fangen bei jüdischen Familien die Lichter an zu leuchten. Dann beginnt das Fest Chanukka. Es dauert acht Tage lang. An jedem Abend in dieser Zeit zünden gläubige Jüdinnen und Juden eine weitere Kerze auf dem speziellen Leuchter an.
Der Leuchter hat neun Arme. Acht davon sind für die Kerzen der acht Tage. Die neunte Kerze ist die Diener-Kerze in der Mitte. An ihr werden die anderen Kerzen entzündet.
Lichtwunder im Tempel
Gefeiert wird mit diesem Fest ein Ereignis vor mehr als 2.000 Jahren. Das Judentum ist eine sehr alte Religion. Die Juden hatten damals in der Stadt Jerusalem einen Tempel von den Herrschern zurückerobert. Bei der Einweihung soll es ein Lichtwunder gegeben haben: Eine winzige Menge Öl reichte aus, damit die Lampe tagelang brannte.
Zur Erinnerung daran und an Gott stellen viele Juden den Leuchter mit den neun Armen auch sichtbar ins Fenster.
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