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Unterirdische Brände im Moor

Von dpa

Brände im Moor sind schwer zu löschen. Das Feuer breitet sich teils unterirdisch aus. In einem Moorgebiet in Belgien muss die Feuerwehr deshalb gerade anders vorgehen als bei anderen Bränden.

Ein Moor ist eine Fläche, die dauerhaft feucht ist. Dass ein Moor brennt, ist deshalb ungewöhnlich. Wenn es aber zu einem Brand kommt, ist es besonders schwierig, ihn zu löschen. Das erleben gerade Menschen im Land Belgien. Dort brennt es im Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der Grenze zu Deutschland. 

Eine Expertin erklärt: «Das Feuer breitet sich meist eher unsichtbar im Untergrund aus, das heißt, man sieht gar nicht genau, wo eigentlich der Brandherd ist.» Mit Brandherd ist der Ort gemeint, von dem das Feuer ausgeht.

Ausgetrocknetes Moor

Hinzu kommt: Moore, die ausgetrocknet wurden, sind anfälliger für Brände. Über mehrere Jahre hinweg wurde ihnen das Wasser entzogen. Das haben Menschen gemacht, um dort zum Beispiel Bäume zu pflanzen. So ist es auch im Hohen Venn. Um einen solchen Brand zu löschen, nutzt die Feuerwehr besonders viel Wasser und versucht, den ganzen Boden zu durchtränken. Doch das kann wochenlang dauern.

© dpa-infocom, dpa:260818-930-546327/1