
Wegen des Klimawandels gibt es mehr extremes Wetter wie Dürren oder Starkregen. Forschende haben untersucht, was das für den Kakao-Anbau bedeutet.

Damit Kakaofrüchte gut wachsen, darf es nicht zu trocken und nicht zu nass sein.

So sehen Kakaobohnen aus, die Samen der Kakaofrucht.
Aus diesen Bohnen kann man Schokolade machen, mmmhhhh. Die Rede ist von Kakaobohnen, den Samen der Kakaofrüchte. Viele davon wachsen im Land Ghana in Afrika.
Forschende haben ausgewertet, wie stark der Kakao-Anbau von Extremwetter-Ereignissen beeinflusst wird. Solche Ereignisse wie Dürren und Starkregen kommen wegen des Klimawandels häufiger vor als früher. Die Wissenschaftler glichen dafür Daten aus Ghana ab. Sie schauten auf die Menge des hergestellten Kakaos und aufs Wetter.
Zu trocken oder zu feucht
Die Leiterin des Forschungsteams erklärt: «Dürre ist eine echte Bedrohung für den Kakao-Anbau, das ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist hingegen das andere Extrem: zu viel Regen.» Starker Regen während der Blütezeit schadet den Bäumen. Ist es superfeucht, können sich Pilzkrankheiten ausbreiten.
Es sei wichtig, solche Extremwetter-Ereignisse genauer vorhersagen zu können. Dann können sich die Kakaobauern besser darauf einstellen und ihre Pflanzen schützen.
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