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Wurzeln im Wasser

Von dpa

Mangroven wachsen in warmen Regionen an der Küste. Forschende haben untersucht, wie es um diese Bäume steht.

Diese Bäume stehen mit den Wurzeln im Wasser. Mangroven wachsen an Küsten in den Tropen und Subtropen. Also dort, wo es warm ist.

Forschende haben jetzt gute Neuigkeiten: Die Mangrovenwälder weltweit erholen sich. Lange galten sie als stark bedroht, vor allem, weil sie abgeholzt werden. Dabei übernehmen die Bäume wichtige Aufgaben: Sie schützen die Küsten vor Erdrutschen und Sturmschäden. Außerdem speichern sie eine große Menge klimaschädlicher Treibhausgase.

Abholzung stoppen

«Nach Jahrzehnten des Rückgangs sehen wir endlich einen Wendepunkt für Mangroven», sagt einer der Forscher. Das liegt auch daran, dass die Bäume durch den Klimawandel nun auch in Gebieten wachsen, in denen sie zuvor nicht vorkamen. Dass Bäume gefällt werden, etwa um die Fläche zu nutzen, sei aber immer noch ein Problem, sagt der Fachmann. «Der unmittelbarste und wirksamste Schutz für Mangroven ist ein Stopp der Abholzung.»

© dpa-infocom, dpa:260609-930-195421/1