
Bei einer Führung durch diese Hamburger Kirche sieht man Knochen und Schädel. Der Pastor erklärt, was es damit auf sich hat.

Die Knochen und Schädel sind an der Wand der Krypta gestapelt.

Die Krypta ist ein unterirdischer Raum in der St. Joseph-Kirche auf St. Pauli in Hamburg.

Pastor Karl Schultz steht vor der St. Joseph-Kirche auf St. Pauli in Hamburg. Die Krypta befindet sich in einem Raum unter der Kirche.
In einem unterirdischen Raum liegen die Knochen und Schädel von rund 350 Menschen übereinandergestapelt. Dies ist aber kein Gruselkabinett, sondern eine Begräbnisstätte, sagt der Pastor Karl Schultz. Die Knochen befinden sich in einer Kirche der Stadt Hamburg.
Die Knochen erzählen eine Geschichte
Sie sind über 150 Jahre alt und liegen in einer Krypta. Eine Krypta ist ein unterirdischer Raum in einer Kirche. Dort wurden Menschen bestattet. Die Ruhe dieser Toten wurde jedoch durch den Zweiten Weltkrieg gestört. Beim Wiederaufbau der Kirche konnte man die Knochen nicht mehr zuordnen. Sie wurden aufgereiht und übereinandergestapelt. Der Pastor sagt: Die Toten sollten wieder eine würdige Ruhestätte bekommen.
Diese kann man bei einer Führung durch die Kirche hinter einer Glasscheibe anschauen.
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