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Wie entstehen neue Emojis?

Von dpa

Der Welt-Emoji-Tag feiert die bunten Zeichen, die viele von uns Tag für Tag in ihre Nachrichten einbauen. Jeder kann mitbestimmen, welche Emojis es gibt.

Egal, was wir in einer Nachricht ausdrücken wollen: Fast immer findet sich im Handy oder auf dem Computer das passende Emoji dazu. Und jedes Jahr kommen neue heraus. 2025 waren unter anderem das Instrument Harfe, eine Schaufel und ein Fingerabdruck neu. Doch wer denkt sich das eigentlich aus?

Die Antwort: wir alle. Denn jeder kann mitmachen und bei einer Organisation Vorschläge einreichen. Die Organisation heißt Unicode. Sie legt fest, welche Emojis es offiziell gibt. Firmen wie Apple, Google oder Samsung können diese Emojis dann auf ihren Geräten hinzufügen. Jedes Unternehmen zeichnet dabei das Emoji etwas anders. Deshalb sieht zum Beispiel das lachende Gesicht auf einem Apple-Handy anders aus als auf einem Handy von Samsung. 

Kein Taylor-Swift-Emoji

Wer eine Idee für ein neues Emoji hat, kann an Unicode schreiben. Man muss allerdings gut begründen, weshalb man den Vorschlag macht. Expertinnen und Experten der Organisation prüfen die Vorschläge dann. Keine Chance haben Zeichen, die etwa ein Firmenlogo zeigen oder einen echten Menschen darstellen sollen. Ein Taylor-Swift-Emoji wird es also nicht geben. 

Wichtig ist stattdessen, dass möglichst viele Leute ein neues Emoji gebrauchen können. Gut ist auch, wenn ein Symbol mehrere Bedeutungen hat. Ein Fisch zum Beispiel kann das Tier meinen, ein Essen oder das Sternzeichen. 

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Organisation das neue Emoji beschließen. Oft vergehen dann aber noch Monate, bis etwa Handyfirmen die neuen Zeichen in ihre Betriebssysteme einbauen. Ist es so weit, können Schaufel, Fingerabdruck und Harfe in der ganzen Welt verschickt werden.

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