
Warum setzt die Hitze den Menschen in der Stadt besonders zu? Ein Experte klärt auf.

In Städten gibt es viel Beton, der Wärme speichern kann.

In solchen Nebelanlagen kann man sich in der Stadt ein wenig abkühlen.

Die Frankfurter Innenstadt ist voller Hochhäuser.
Ist das heiß! So oder so ähnlich haben viele Menschen über die Hitzewelle im Juni gestöhnt. Dabei trifft Hitze Leute in großen Städten oft stärker als Menschen, die auf dem Land leben.
Tagsüber ist der Temperaturunterschied zwischen Stadt und Land gar nicht so groß. Meistens beträgt er nur ein bis zwei Grad, erklärt ein Experte vom Deutschen Wetterdienst. Doch in der Nacht können es bis zu zehn Grad Unterschied sein.
Warum Städte nachts wärmer sind
Das liegt daran, dass Städte aus vielen dicht stehenden Gebäuden und versiegelten Flächen wie Straßen und Plätzen bestehen. Das sind gewaltige Mengen an Beton, Stein und Asphalt. Diese Materialien speichern die Energie der Sonnenstrahlen als Wärme. Nachts wird diese Wärme an die Luft abgegeben. Dadurch kühlt es in der Stadt viel langsamer ab als auf dem Land.
Der Fachmann erklärt, was gegen Hitze in der Stadt helfen kann: Bereiche zu schaffen, in denen sich Bäume und freie Flächen abwechseln.
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