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Was warmes Wasser für Fische bedeutet

Von dpa

Durch die Hitzewelle zuletzt haben sich auch die Flüsse in Deutschland stark erwärmt. Das ist für manche Tiere ein Problem.

Diese Hitze macht einen fertig! Das haben wohl viele Leute an den superheißen Tagen zuletzt gedacht. Den Lebensraum von Fischen beeinflusst die Hitzewelle sogar langfristig: Die Flüsse Rhein, Main, Donau und Oder beispielsweise haben sich dadurch stark erwärmt. 

Eine Expertin sagt: Die Wassertemperaturen seien so hoch, dass es einem Angst mache. Wenn das Wasser in den Flüssen zu warm ist, kann der Sauerstoff darin knapp werden. Den brauchen Fische zum Atmen. Sie filtern den Sauerstoff mit ihren Kiemen aus dem Wasser. Gleichzeitig können bei der Wärme Algen stark wachsen. Sie sterben anschließend massenhaft ab, was zusätzlich Sauerstoff verbraucht.

Mehr Pflanzen an den Ufern

Deshalb ist es grundsätzlich wichtig, dass weltweit mehr gegen die Erderwärmung unternommen wird. Für die Flüsse selbst schlagen Fachleute vor, zum Beispiel an den Ufern mit Pflanzen für mehr Schatten zu sorgen. Wer mit dem Boot fährt oder schwimmt, sollte ruhigere Bereiche im Fluss den Fischen überlassen.

© dpa-infocom, dpa:260707-930-345754/1