
Endlich Frühling! Nach der Tag-Nacht-Gleiche ist es auf der Nordhalbkugel wieder länger hell als dunkel. Aber was steckt dahinter?

In Mexiko feiern die Menschen die Tag-Nacht-Gleiche.

Menschen versammeln sich vor der Pyramide, um die Tag-Nacht-Gleiche zu feiern.

Die Sonne geht über der Pyramide auf.
Im Sommer kann man auch abends noch im Hellen draußen spielen. Man sagt, dann sind die Tage lang und die Nächte kurz. Am Wochenende stand der Beginn des astronomischen Frühlings im Kalender. Er fällt immer mit der sogenannten Tag-Nacht-Gleiche zusammen. Ab dann ist es bei uns auf der Nordhalbkugel wieder länger hell als dunkel.
Besondere Stellung der Erde
Dass Tag und Nacht gleich lang sind, passiert nur zweimal im Jahr: jetzt im Frühling und dann im Herbst noch einmal. Das hat mit der Stellung der Erde zur Sonne zu tun. Einmal im März und einmal im September steht die Sonne senkrecht über dem Äquator. Diese ausgedachte Linie teilt die Erde in die Nordhalbkugel und die Südhalbkugel. Steht die Sonne so, bekommen beide Hälften etwa gleich viel Sonnenlicht ab.
Zum Beispiel im Land Mexiko wurde die Tag-Nacht-Gleiche am Wochenende gefeiert. Vor einer Pyramide versammelten sich die Menschen in traditioneller Kleidung, um den Aufgang der Sonne zu feiern.
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