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Leichter mit fremden Kindern spielen

Von dpa

Wissenschaftler wollten wissen, wie unterschiedlich Kinder spielen. Was ist anders bei Freunden und bei Fremden? Ein Trick hilft, schneller Gemeinsamkeiten zu finden.

Mit Freunden spielen fällt uns meist leicht. Aber wie ist es mit fremden Kindern? Das wollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausfinden. 

Für ihre Forschung teilten sie Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren in Paare auf. Manche waren Freunde, andere nicht. Die Kinder durften irgendetwas frei spielen. Eine Zeichenaufgabe sollten sie zusammen erledigen.

Verbunden beim Aufgaben lösen

Die Forschenden fanden heraus: Die gemeinsame Zeichenaufgabe führte bei Nicht-Freunden dazu, dass sie mehr über dasselbe Thema sprachen. Sie waren währenddessen verbundener. Beim freien Spielen machten die Kinder, die sich nicht gut kannten, eher ihr eigenes Ding. Bei Freunden war das anders. Sie beschäftigten sich auch bei dieser Art des Spielens miteinander.

Wenn man jemanden neu kennenlernt, fällt es also leichter, gemeinsam eine Aufgabe zu verfolgen. Dadurch fühlt man sich schneller verbunden, meinen die Fachleute.

© dpa-infocom, dpa:260226-930-738143/1