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Tiere haltbar machen

Von dpa

Einem Löwen darf man nicht zu nah kommen! Doch bei der Arbeit von Peter Mildner gilt das nicht.

Peter Mildner besitzt eine ungewöhnliche Sammlung. Ihm gehören mehrere Tausend Tieraugen in Einmachgläsern. Das ist wichtig für seinen Beruf. Peter Mildner ist Tierpräparator für die Natur-Sammlungen der Stadt Gotha. Das heißt, er macht tote Tiere haltbar. Die Tiere sollen danach so echt wie möglich aussehen. 

Schon als Kind Interesse

Die Augen-Sammlung dient ihm als Vorbild. «Wenn die Augen nicht stimmen, kann der Körper noch so perfekt sein, aber das Tier wirkt nicht lebendig», sagt Peter Mildner. «Mich haben schon im Kindheitsalter Tiere, Körperzeichnungen und die Anatomiebücher meiner Mutter fasziniert», erzählt er. Anatomiebücher beschreiben, wie der Körper aufgebaut ist.

Fast 50 Jahre hat er als Tierpräparator gearbeitet. Nun geht er in den Ruhestand. Zum Abschied hat er noch mal ein besonderes Tier präpariert: den Löwen Bono, der bis zu seinem Tod im Zoo in Halle lebte.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-744001/1