
Noch fast fünf Monate sind es bis Weihnachten. In der Stadt Dresden wird jetzt schon ein spezielles weihnachtliches Gebäck hergestellt.

Rosinen beziehungsweise Sultaninen sind typisch für Dresdner Stollen.

Nach dem Backen wird der Stollen mit Butter bestrichen.

Eine dicke Schicht Puderzucker kommt auf das traditionelle Gebäck.

Schick verpackt, mit Siegel und fertig für die Weihnachtszeit
Sind das Schokostückchen im Teig? Nein, Rosinen. Die gehören in den Dresdner Christstollen. Das weihnachtliche Gebäck wird jetzt schon hergestellt, mitten im Sommer. Der Stollen hält sich nämlich sehr gut, wenn er richtig verpackt ist.
Herbe Zutaten
Neben den Rosinen beziehungsweise Sultaninen kommen unter anderem Zitronat und Orangeat in den Hefeteig. Dafür werden Schalen von Früchten kandiert: die einer bestimmte Zitronen-Art und die der Bitterorange. Beides schmeckt ziemlich herb.
Außerdem ist Puderzucker typisch für Dresdner Stollen. Man streut eine dicke Schicht auf das Gebäck, nachdem der fertige Stollen mit flüssiger Butter bepinselt wurde.
© dpa-infocom, dpa:260729-930-455901/1