
Tilda und Benno schwimmen jetzt in der Nordsee. Die beiden Seehunde waren kurz nach der Geburt allein gefunden worden. Für ein Leben in Freiheit wurden sie aufgepäppelt.

Ans Wasser ging es in der Box. Den Weg ins Meer findet der Seehund dann allein.

Seehund Tilda schwimmt zum ersten Mal in der Nordsee.

Aus dem Transportkorb robbt der junge Seehund Richtung Meer.
Im Korb kommen die Seehunde Tilda und Benno an den Strand. Dort werden sie freigelassen. Die Nordsee ist nun ihr Zuhause, wo schon Tausende Artgenossen leben.
Die beiden jungen Seehunde hatten einen schweren Start ins Leben. Wenige Tage nach der Geburt verloren sie ihre Mutter. Heuler werden solche hilflosen Robben genannt, die noch Muttermilch brauchen.
Speck angefressen
Tilda und Benno wurden aber rechtzeitig gefunden und in einer Aufzuchtstation wochenlang aufgepäppelt. Das hieß vor allem: sich eine Speckschicht anfuttern. «Sie müssen mindestens 25 Kilogramm auf die Waage bringen», erklärt eine Fachfrau. Erst wenn sie so viel wiegen und ein Tierarzt sein Okay gibt, werden sie ausgewildert.
Übrigens: Wer sich fragt, ob es um Robben oder Seehunde geht: Robbe ist der Oberbegriff in dieser Tiergruppe. In der Nordsee leben zwei Robbenarten: Seehunde und Kegelrobben.
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