
Bei einem Paternoster kann man einsteigen, wenn er langsam vorbeifährt. Seine Kabinen haben keine Türen. Es sind allerdings nur noch wenige der besonderen Fahrstühle in Betrieb.

Die Kabinen eines Paternosters bewegen sich so langsam, dass man während der Fahrt einsteigen kann.

Mit Hilfe solcher Zahnräder wird ein Paternoster bewegt.
Tür auf, einsteigen, Tür zu, Knopf drücken und los. So funktioniert es normalerweise, wenn man in einen Aufzug steigt.
Dieser Fahrstuhl steht dagegen niemals still, und er hat keine Türen. Man kann immer einsteigen. Er heißt Paternoster. Seine Kabinen kreisen mit Hilfe riesiger Zahnräder an Stahlseilen in einer langen Runde von oben nach unten. Wer in ein anderes Stockwerk will, steigt ein, wenn die Kabine langsam vorbeifährt.
Paternoster sind sehr selten geworden und werden auch nicht mehr gebaut. Im Bundesland Hessen beispielsweise sind in einer Bibliothek der Universität Frankfurt noch einige im Einsatz. Dort dürfen alle Leute damit fahren. Das ist nicht überall so: Die meisten Paternoster dürfen nur von Menschen genutzt werden, die in den entsprechenden Gebäuden arbeiten.
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