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Boden hält Wiesen grün

Von dpa

Eine Wiese strahlt in saftigem Grün, während das Feld neben ihr vertrocknet. Wie unterschiedlich gut Pflanzen mit Trockenheit klarkommen, hängt auch vom Boden ab, erklärt ein Experte.

Wenn man auf dem Land in die Ferne guckt, sieht man häufig Felder und Wiesen bis zum Horizont. Gerade fällt dabei auf: Manche Wiesen sind saftig grün, andere sind vertrocknet und braun. Wieso ist das so?

Ein Experte erklärt: Die benachbarten Wiesen bekommen ungefähr gleich viel Regen ab. Die Farbe der Wiese hängt davon ab, wie gut der Boden das Wasser speichern kann. 

Material und Bodentiefe

Das Material, aus dem der Boden besteht, sei dabei entscheidend. Lehm kann laut dem Experten gut und lange Wasser speichern, sandiger Boden weniger gut. Aber auch die Tiefe des Bodens spielt eine Rolle dabei, wie gut er das Wasser halten kann. 

Je nach Boden-Art haben die Pflanzen also mehr Wasser zur Verfügung und bleiben grün. Auf dem braunen Nachbarfeld könnte der Boden eher flach und sandig sein. Die Pflanzen haben keine Wasserreserven und vertrocknen schneller.

© dpa-infocom, dpa:260814-930-529387/1