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Besser für die Umwelt bauen

Von dpa

Neue Häuser werden an vielen Orten gebraucht. Die Herstellung des Zements dafür ist aber oft klimaschädlich. Eine Forschungsanlage soll helfen, das zu ändern.

Wusstest du, dass das Bauen von Gebäuden eine Menge klimaschädliche Gase erzeugt? Das liegt am Baustoff Zement. Für die Herstellung braucht man sehr heiße Öfen. Dabei entstehen die Gase Kohlendioxid und Stickstoff. Die tragen aber zur Erhitzung der Erde bei.

Deshalb überlegen Forschende: Wie stellt man Zement her, ohne dem Klima zu schaden? In Heidenheim in Süddeutschland wurde dafür eine Testfabrik gebaut.

Kohlendioxid einsammeln

Statt normaler Luft nutzt sie reinen Sauerstoff, um die Öfen anzutreiben. Dann bleibt am Ende fast nur noch Kohlendioxid übrig. Dieses Gas lässt sich einfacher abtrennen und kann dann weitergenutzt werden – etwa in Getränken oder für Feuerlöscher. Bleibt etwas übrig, kann man es unterirdisch speichern, statt es in die Luft zu pusten. 

Vier Zementhersteller haben sich für das Forschungsprojekt zusammengetan. Ziel ist, in großen Mengen klimafreundlichen Zement herzustellen.

© dpa-infocom, dpa:260726-930-439919/1