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Wildtieren richtig helfen

Von dpa

Braucht das Wildtier im Wald oder Garten wirklich Hilfe? Eine App kann bei der Entscheidung helfen.

Beim Osterspaziergang im Wald könnte es passieren: Man sieht ein Tier. Es wirkt verlassen und hilflos. Dann möchte man etwas tun. 

Fachleute sagen aber: abwarten und überlegen! Denn dieser erste Eindruck kann falsch sein. Erst wenn man den Vogel oder das Eichhörnchen länger beobachtet hat und sich sicher ist, sollte man auch etwas machen. «Nur offensichtlich verletzte oder verwaiste Wildtiere brauchen wirklich Hilfe», sagt ein Mitarbeiter vom Naturschutzbund Nabu.

Karton mit Löchern und eine App

Am besten nimmt man dann Handschuhe oder ein Tuch, um das Tier zu sichern und sich selbst zu schützen. Das Tier kommt in einen Karton mit Luftlöchern. Den Karton polstert man vorher mit einem glatten Tuch aus. Auch Wärme ist wichtig. Dann bringt man das Tier schnell zu Fachleuten wie einer Wildtierhilfe. 

Praktisch ist auch eine App: «Wildtier-SOS» heißt die. Mit der kann man anhand von Fragen checken, ob das entdeckte Tier wirklich in Not ist oder ob man es besser in Ruhe lässt.

© dpa-infocom, dpa:260403-930-903115/1