
Viele Schmetterlinge haben Muster auf ihren Flügeln. Die täuschen beim Fliegen Bewegungen vor, die sie gar nicht machen. Das verwirrt ihre Feinde.

Die Flecken und Streifen auf den Flügeln erzeugen beim Fliegen optische Täuschungen.

Wenn die Schmetterlinge ihre Flügel bewegen, verwirrt das ihre Feinde.

Am Computer haben Forscher nachgestellt, wie knapp 400 verschiedene Schmetterlingsarten beim Fliegen aussehen.
Warum haben viele Schmetterlinge eigentlich besondere, bunte Muster auf ihren Flügeln? Man könnte meinen: Damit fallen sie doch auf und werden von ihren Feinden entdeckt. Forschende aus England haben aber nun untersucht, wie bestimmte Muster Schmetterlinge schützen.
Die Muster auf den Flügeln erzeugen eine Art optische Täuschung. Wenn der Schmetterling seine Flügel bewegt, bewegen sich auch die Streifen oder Flecken. Feinde sind dadurch verwirrt und schnappen oft daneben.
Durch die Augen eines Vogels
Für ihre Untersuchung haben die Forschenden am Computer nachgestellt, wie es aussieht, wenn Schmetterlinge fliegen. Dabei konnten sie die Bilder wie durch die Augen eines Vogels ansehen. Bei einem Schmetterling wirkte es zum Beispiel so, als bewegte er sich nach unten, obwohl er nach oben flog.
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