
Plesiosaurier fraßen Muscheln. Die Schalen würgten sie später aus. Reste davon sind für Forscher interessant.

Ein Zeichner hat einen Plesiosaurer beim Fressen gemalt nach Kenntnissen, die man von den Tieren hat.

Das sind Millionen Jahre alte versteinerte Reste von Ausgewürgtem.
Das Ausgekotzte war zum Glück steinhart und nicht mehr frisch. Genau deshalb ist es so interessant für Paläontologen. Das sind Leute, die die Urzeit erforschen.
Denn versteinerte Klümpchen davon liefern Informationen über das Leben längst ausgestorbener Tiere. Gefunden hat sie der Forscher Dirk Knaust in Proben aus dem Meeresboden. Er untersuchte dann, was eine Urzeitechse vor Millionen Jahren aus dem Maul gewürgt hat und warum.
Schalen loswerden
Der Forscher vermutet: Plesiosaurier wurden damit die Schalen von Muscheln los, die sie vorher gefressen hatten. Denn die konnten sie wahrscheinlich nicht mit den Zähnen zerkleinern. Das Verhalten der Saurier ist damit ähnlich zu dem von Eulen und Katzen, die zum Beispiel Haare als Ballen auswürgen.
«Plesiosaurier könnten sich nach der Jagd zur Erholung oder zum Schlafen der Küste genähert haben, und wahrscheinlich haben sie sich dann erbrochen», vermutet der Forscher. Das ist mindestens 100 Millionen Jahre her.
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