
Jedes Jahr werden viele Larven des Maifisches im Rhein ausgewildert. Denn in Zukunft sollen wieder mehr dieser Fische dort leben. Die Larven haben eine weite Reise vor sich.

So sehen die Larven des Maifisches aus.

Im Rhein sind am Freitag jede Menge Larven des Maifisches ausgesetzt worden.

So klein sind die Larven.
Die Larven des Maifischs sind klein, flink und durchsichtig. Gerade sind Zehntausende von ihnen im Fluss Rhein ausgewildert worden. Das wird seit langem jedes Jahr gemacht. In der Zukunft sollen nämlich wieder mehr Maifische im Rhein leben.
Wandern im Mai
Das Besondere an diesen Fischen: Sie wandern zwischen Süß- und Salzwasser hin und her. Sind die Larven zu Jungfischen herangewachsen, schwimmen sie den Rhein abwärts bis in die Nordsee. Nach drei bis acht Jahren sind die Maifische bereit sich fortzupflanzen. Dafür ziehen die erwachsenen Fische vom Meer ins Süßwasser zurück. Das passiert vor allem im Mai. Daher kommt auch ihr Name.
In der Vergangenheit lebten in Deutschland eine Zeit lang keine Maifische mehr. Es wurden unter anderem zu viele von ihnen gefangen. Naturschützer siedeln den Maifisch deshalb wieder bei uns an. Und sie haben Erfolg: Erste Maifische haben sich auf natürliche Weise im Rhein vermehrt, sagen sie.
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