
Kirschkerne und Bucheckern, die knackt der Kernbeißer einfach. Denn er hat einen dicken und sehr kräftigen Schnabel.

Am breiten Schnabel erkennt man ihn: den Kernbeißer.

Kernbeißer sind fast überall in Deutschland zu Hause, aber eher scheu.

Zum Trinken ist der Kernbeißer mal unten, aber am liebsten sitzt er in Baumkronen.
Der Kernbeißer trägt seinen Namen aus gutem Grund: In seinem Schnabel steckt viel Kraft. Der Vogel schafft es sogar, Kirschkerne zu knacken. Die sind wirklich hart. Das weiß jeder, der schon mal einen im Kuchen erwischt hat. Auch andere harte Samen wie Bucheckern knackt der Kernbeißer so.
Sein Verhalten ist wenig vornehm
Der ungefähr 17 Zentimeter große Vogel gehört zur Gruppe der Finken. Früher nannten ihn die Leute sogar Finkenkönig. Dabei verhält er sich wenig vornehm. Im Gegenteil: Er kann gegenüber anderen Vögeln ruppig werden, zum Beispiel um an Futter zu kommen.
Dieser Kernbeißer hat sich zum Trinken ans Wasser gehockt. Am liebsten halten sich die Vögel aber in Baumkronen auf.
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