
Kolibris gibt es nur in Amerika. In unseren Gärten ist aber ein Doppelgänger unterwegs.

Mit seinem Saugrüssel kann das Taubenschwänzchen auch aus tiefen Blüten Nektar saugen.

Ist das ein Kolibri? Nein, ein Schmetterling!
Das kleine Tier schwirrt umher. Vor einer Blüte hält es im Flug an. Dann saugt es den Nektar aus der Blüte und verschwindet wieder. Das alles geht blitzschnell!
Verhalten und Aussehen erinnern viele Leute an einen Kolibri. Doch diese winzigen Vögel leben nicht in Deutschland. Was Menschen aber immer häufiger beobachten können, sind Taubenschwänzchen. Diese Schmetterlinge stammen eigentlich aus Ländern rund ums Mittelmeer. Aber sie kommen mittlerweile auch häufiger in Deutschland vor.
Langer Rüssel
Von einer Flügelspitze zur anderen misst das Taubenschwänzchen bis zu fünf Zentimeter. Es hat außerdem einen etwa drei Zentimeter langen Saugrüssel. Damit können die Tiere auch Nektar aus langen Blüten heraussaugen. Sie sind dabei extrem flott. In fünf Minuten können sie mehr als hundert Blüten anfliegen.
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