
Schüler und Schülerinnen bringen ihren Ärger auf die Straßen: In unseren Nachbarländern Frankreich und Belgien laufen an vielen Orten Proteste anstelle von Unterricht.

An dieser Schule in Belgien wird ein Protest-Programm vom Schulhof gesendet.

Schülerinnen und Schüler in Frankreich schreien ihren Protest heraus.

Das Plakat am Schultor sagt: «Wir haben Träume, respektiert unsere Rechte, ignoriert sie nicht.»
Im Land Frankreich dauern die wütenden Proteste an Schulen an. Hunderttausende Jugendliche gehen immer wieder auf die Straße, um zu demonstrieren. Sie blockierten auch Schulen, und teilweise wurden Barrikaden errichtet und angezündet.
Gegen den großen Schüler-Protest ist die Polizei an manchen Orten rabiat vorgegangen. Es gab sogar Verletzte. Frankreichs Präsident rief die Einsatzkräfte deshalb am Mittwoch zur Mäßigung auf. Es gebe bei friedlichen Protesten keinen Grund für Polizeieinsätze, sagte er.
Protest per Radio-Sendung vom Schulhof
Am Donnerstag soll es erneut Demonstrationen geben. Die Schüler und Schülerinnen fordern mehr Lehrkräfte und eine bessere Ausstattung der Schulen.
Im Nachbarland Belgien laufen ähnliche Proteste mit denselben Forderungen. An einer Schule in der Stadt Lüttich verlegten Jugendliche ihr Radio-Studio auf den Schulhof und sendeten von dort ein Protest-Programm.
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