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Streit um saubere Luft geht weiter

Von dpa

Der Verein Deutsche Umwelthilfe und die Bundesregierung streiten schon länger über einen Plan für saubere Luft. Jetzt soll der Gerichtshof der Europäischen Union Fragen dazu beantworten.

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Wir Menschen und viele andere Lebewesen brauchen Luft zum Atmen. Doch in der Luft können unsichtbare Schadstoffe sein. Dazu gehören die Abgase von Autos, Rauch aus Fabriken oder feiner Staub. 

Wie die Luft sauberer werden soll, steht im Luftreinhalteprogramm. Es wurde vor einigen Jahren beschlossen. Ziel ist, die Schafstoffbelastung der Luft zu verringern. Dazu haben sich alle Mitglieder der Europäischen Union verpflichtet. Auch Deutschland gehört zu diesem Länder-Bündnis.

Von einem Gericht zum nächsten

Doch in Deutschland gibt es Streit um diesen Plan. Die Deutsche Umwelthilfe findet, dass der Plan so nicht ausreicht. Es fehlten zum Beispiel neueste Daten.

Die Umwelthilfe klagte, und ein Gericht sagte, die Bundesregierung müsse den Plan anpassen. Doch damit war die Sache nicht vorbei. Am Mittwoch entschied ein weiteres Gericht: Der Gerichtshof der Europäischen Union soll noch Fragen klären. Eine ist, ob der Umweltverband überhaupt Änderungen verlangen kann.

© dpa-infocom, dpa:261007-930-804212/1