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Tief, tief ins Eis bohren

Von dpa

Heißes Wasser schmilzt Eis. Das funktioniert auch in der Antarktis. Das war nötig, damit ein Forscherteam ein tiefes Loch bohren konnte.

Ihr Werkzeug mussten die Fachleute 1.100 Kilometer übers Eis schleppen. Das ging nur mit Pistenbullys, also Raupenfahrzeugen, die auf Schnee und Eis klarkommen. 

Denn gebraucht wurde das Werkzeug in der Antarktis, also in einer extrem kalten Region. Dort sollte ein tiefes Loch gebohrt werden.

Tief bohren

Das hat auch geklappt, berichtete ein Forscherteam nun. Zuerst wurde mit heißem Wasser ein mehr als 500 Meter tiefes Loch ins Eis geschmolzen. Dann holte das Bohrwerkzeug eine lange Probe von Ablagerungen heraus.

Solche Proben liefern den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen Informationen, was vor Millionen Jahren dort passierte, wo heute so viel Eis liegt. Dieses Wissen soll wiederum helfen, sich auf Veränderungen durch den Klimawandel vorzubereiten.

© dpa-infocom, dpa:260217-930-698822/1