
Einige Länder machen es schon vor: Sie verbieten Kindern den Zugang zu Online-Plattformen wie Instagram und Tiktok. Der Bundeskanzler kann sich so etwas auch für Deutschland vorstellen.

Bundeskanzler Friedrich Merz kann sich ein Mindestalter für Tiktok und Instagram vorstellen.

Bundeskanzler Friedrich Merz findet, manche Kinder hingen zu lang am Bildschirm.
Der Streit über ein Mindestalter für Tiktok und andere Plattformen läuft schon eine Weile. Jetzt hat der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz seine Meinung dazu gesagt.
Er kann sich ein Verbot für Kinder unter 16 vorstellen für solche Kanäle, auch Social Media genannt. Friedrich Merz sagte zu Reportern: Wenn Kinder fünf Stunden und mehr Bildschirmzeit hätten, dürfe man sich über Probleme im Verhalten nicht wundern.
Eigentlich sei er bei Verboten sehr zurückhaltend, sagte Friedrich Merz weiter. Doch Ideen seiner Partei CDU für solche Altersgrenzen fände er gut: «Im Vordergrund muss stehen: Wie schütze ich die Kinder in einem Alter, in dem sie auch Zeit haben müssen zu spielen, zu lernen, sich in der Schule zu konzentrieren?»
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