
Kaum ist die Bundestagswahl vorbei, geht die Arbeit los. Für die Politiker und Politikerinnen heißt das zuerst: einen Plan machen für die Zusammenarbeit. Dabei kommt es auch auf Fraktionen an.

In diesem Saal kommen die Abgeordneten zusammen. Sie bilden Gruppen, die Fraktionen heißen.

Alice Weidel und Tino Chrupalla führen im Bundestag die Fraktion der Partei AfD an.
Für manche ist alles neu im Bundestag in Berlin. Am Sonntag wurde in Deutschland gewählt. Einige von den gewählten Politikern und Politikerinnen sind zum ersten Mal dabei. So ähnlich wie am ersten Schultag sind Wege neu und wer mit einem in der Klasse sitzt.
Die Klasse heißt im Bundestag aber Fraktion. In dieser Gruppe kommen die Abgeordneten freiwillig zusammen, sie werden also nicht eingeteilt. Fast immer ist es aber so: Die Mitglieder einer Partei bilden eine Fraktion. Denn sie haben ähnliche Ziele und Ideen für die Politik.
Fünf Fraktionen im Bundestag
Im neuen Bundestag wird es fünf Fraktionen geben. Die Parteien CDU und CSU arbeiten zusammen als Union. Dann kommen noch AfD, SPD, Grüne und Linkspartei hinzu.
Die ersten haben am Dienstag schon angefangen, sich zu organisieren. Dabei geht es unter anderem darum, wer die Fraktion anführen soll. Fraktionschefs sollen dafür sorgen, dass die Gruppe zusammenhält und gute Vorschläge für Gesetze macht.
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