
Im Computerspiel «Tiny Bookshop» gibt es keinen Wettkampf. Stattdessen geht es um Bücher, Yoga und Träume. Fachleute zeichnen das Spiel gleich mehrfach aus.

Die Entwickler spielen das Computerspiel «Tiny Bookshop».

Computerspiele-Entwickler David Zapfe-Wildemann (links) und Raven Rusch (rechts) haben sich das Spiel «Tiny Bookshop» ausgedacht.
In einer Stadt am Meer führt der Buchhändler ein entspanntes Leben: Er empfiehlt und verkauft Bücher, macht Yoga mit den Bewohnern der Stadt und hilft den Leuten, ihre Träume zu verwirklichen. Das klingt nach einem schönen und vor allem gemütlichen Leben, oder?
Fachleute ordnen das Computerspiel «Tiny Bookshop», um das es hier geht, deswegen dem Genre «Cozy Game» zu. Das ist Englisch und bedeutet übersetzt «gemütliches Spiel». «Tiny Bookshop» heißt «winziger Buchladen».
Entspannen in einer anderen Welt
In dem Computerspiel kann man weder gewinnen noch verlieren. Einer der Erfinder beschreibt es als Flucht in eine unwirkliche Welt, ganz ohne soziale Medien. Damit sind zum Beispiel Instagram und Tiktok gemeint.
Das Computerspiel kommt bei Experten gut an. Beim Deutschen Entwicklerpreis setzte es sich in gleich drei Kategorien durch. Zum Beispiel wurde es am Dienstag als «Bestes deutsches Spiel» ausgezeichnet.
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