
In der Apotheke fehlten zuletzt manchmal wichtige Medikamente. Neue Regeln sollen in Europa dafür sorgen, dass das so nicht mehr passiert.

Damit immer genügend Medikamente da sind, ändert die Politik in Europa einige Regeln.

Fiebersaft soll nicht mehr knapp werden.
Ein Kind ist krank und braucht einen Fiebersaft. Doch in der Apotheke gibt es keinen mehr. Das kam in den vergangenen Jahren einige Male vor. Manche Medikamente waren nicht lieferbar in Deutschland und Europa. Denn die allermeisten Arzneimittel werden weit entfernt hergestellt, vor allem in Asien.
Lieber herstellen in Europa
In Zukunft sollen für die Lieferung aber andere Regeln gelten, damit zum Beispiel Fiebersäfte nicht wieder knapp werden. Politiker und Politikerinnen haben sich geeinigt: Firmen, die hier in Europa Medikamente herstellen, dürfen zum Beispiel mit Geld unterstützt werden.
Ein Gesundheitsminister aus Europa sagte am Dienstag: «Die Patienten sollten sich keine Sorgen darüber machen müssen, ob wichtige Arzneimittel wie Antibiotika in ihrer Apotheke oder ihrem Krankenhaus verfügbar sind.» Bis die neuen Regeln gelten, wird es aber noch etwas dauern.
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