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Ausflüge am Feiertag

Von dpa

Am Donnerstag haben die meisten Menschen frei, denn es ist Feiertag. Doch was wird gefeiert und was haben Väter damit zu tun?

Ein Tag, zwei Begriffe: Das gilt in diesem Jahr für den 14. Mai. Da sprechen die einen von Christi Himmelfahrt, während die anderen vom Vatertag reden. Tatsächlich hängt beides zusammen. Das hat mit einem Ereignis zu tun, das vor mehr als 2000 Jahren stattgefunden haben soll.

Jesus und sein Vater

In der Bibel heißt es dazu: Nach seiner Auferstehung an Ostern zeigte sich Jesus, der Sohn Gottes, noch 40 Tage lang seinen Freunden. Danach kehrte er zu seinem Vater in den Himmel zurück. Diese sogenannte Himmelfahrt wird von den Gläubigen der christlichen Religion gefeiert: immer 40 Tage nach Ostern, immer an einem Donnerstag.

Vor mehreren hundert Jahren unternahmen Männer an diesem Tag Wanderungen und Prozessionen. Die hatten wohl auch mit Bitten um eine gute Ernte zu tun. Rund um Berlin entstand daraus im 19. Jahrhundert der Herrentag. Den feierten einfach alle Männer, nicht nur Väter. Manche Fachleute meinen: Weil an Himmelfahrt der Sohn Gottes zu seinem Vater zurückkehrt, passte die Idee eines Vatertages dazu.

Väter heute

Heute leben in Deutschland einige Millionen Väter mit Kindern unter 18 Jahren. Es fehlen aber Zahlen dazu, wie viele es genau sind. Was Fachleute jedoch ausgerechnet haben, ist, in welchem Alter Männer heute Vater werden. Die Zahlen zeigen: Väter sind bei der Geburt ihres ersten Kindes heute ungefähr 33 Jahre alt. Damit sind sie meist älter als ihre eigenen Väter bei deren erstem Kind. 

Zum Vatertag am Donnerstag werden wieder viele Väter und auch Männer ohne Kinder gemeinsam mit dem Bollerwagen losziehen, um zu feiern. Andere verbringen den Tag lieber mit ihrer Familie. Denn Christi Himmelfahrt ist ein gesetzlicher Feiertag. Deswegen haben die meisten Menschen frei und Zeit füreinander.

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