
Eine Drohne schafft den Weg zur Nordseeinsel Juist schneller als die Fähre. Sie könnte in Zukunft eilige Waren transportieren. Jetzt laufen Tests.

Die Frachtdrohne und ihr Pilot Ingo Hellmann

Achtung Drohne im Anflug!

Diese Drohne soll zur Insel Juist fliegen.
«Die Drohne hatte ein bisschen mit dem Wind zu kämpfen», erzählt Ingo Hellmann. Aber sonst ist er mit dem Testflug zufrieden.
Denn die Drohne soll über das Meer fliegen zur Nordseeinsel Juist. Normalerweise bringen Schiffe Waren dorthin. Eine Drohne ist allerdings schneller. Sie muss auch nicht auf Ebbe und Flut achten. Wenn zum Beispiel ein Medikament schnell auf einer Nordseeinsel benötigt wird, könnte die Drohne die Lieferung übernehmen.
Am Monitor steuern und kontrollieren
Der Pilot steuert das Fluggerät am Boden mit einer Fernbedienung. «Ich kann komplett die Steuerung übernehmen und dann dem Hindernis ausweichen», erklärt Ingo Hellmann. Zum Beispiel darf die Drohne nicht über einer Fähre fliegen. Am Monitor beobachtet und kontrolliert der Drohnenpilot den 13 Kilometer langen Flug zur Insel jederzeit.
Bis solche Drohnen regelmäßig fliegen, könnte es aber noch dauern. Dazu sind noch Tests nötig.
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