
Im Krieg gegen Angreifer Russland steht Deutschland fest an der Seite der Ukraine. Am Sonntag traf Bundeskanzler Friedrich Merz dort zu einem Besuch ein. Er sagte dem Präsidenten weitere Hilfe zu.

Bundeskanzler Friedrich Merz (Mitte) kommt in der ukrainischen Hauptstadt Kiew an.

Bundeskanzler Friedrich Merz (rechts) trifft den Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selenskyj (links) in Kiew.

Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj (links), begrüßt Bundeskanzler Friedrich Merz in Kiew.
Es ist das vierte Mal seit Beginn des Krieges, dass ein deutscher Bundeskanzler in die Ukraine reist. Seit Februar 2022 greift Russland das Land an. Deutschland steht an der Seite der Ukraine und unterstützt das Land auch mit Waffen.
Das soll weiterhin passieren, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz. Er kam am Sonntag mit dem Zug in der ukrainischen Hauptstadt Kiew an. «Ich werde Präsident Selenskyj heute sagen: „Auf unsere Hilfe könnt ihr weiter zählen.“» Wolodymyr Selenskyj ist der Präsident der Ukraine.
Waffen müssen schweigen
Friedrich Merz sagte zudem: «Bald beginnt für die Menschen der fünfte Kriegswinter. Russland bombardiert Städte, Wohnhäuser und Heizkraftwerke.» Auch während seines Besuchs heulten die Sirenen in der Stadt. Friedrich Merz richtete sich auch an den russischen Präsidenten Wladimir Putin: «Hören Sie diesen Krieg auf! Wir können sprechen, aber erst, wenn die Waffen schweigen und die Waffen müssen schweigen.»
© dpa-infocom, dpa:261004-930-788031/1