
Eine alte Brücke muss weg. Dazu sollte sie am Sonntag gesprengt werden. Doch trotz 160 Kilogramm Sprengstoff blieben beim ersten Versuch Teile stehen.

Nach der ersten Sprengung am Morgen standen Teile der Brücke noch.

Hier ist die Explosion an der Brücke zu sehen.
Erst nach zwei Anläufen hat es geklappt. Eine Autobahn-Brücke im Westen von Deutschland wurde am Sonntag gesprengt. So soll Platz für einen Neubau geschaffen werden, denn die Brücke war alt und muss ersetzt werden.
Doch die Sprengung verlief zunächst nicht so wie geplant. Fachleute hatten 160 Kilogramm Sprengstoff in über 500 Bohrlöchern platziert und 900 Meter Zündschnüre verlegt. Doch bei der ersten Sprengung am Morgen blieben vier von zwölf Stützen stehen. Auch die Platte auf den Säulen blieb liegen.
Bauwerk liegt jetzt, wo es liegen soll
Ein paar Stunden später klappte es dann. Mit der zweiten Sprengung brach die Brücke komplett zusammen. «Jetzt liegt das komplette Teilbauwerk genau dort, wo es liegen soll», sagte der Sprengmeister.
Er spricht von einem Teilbauwerk, weil direkt daneben eine weitere Brücke steht. Über die wird der Verkehr während der Bauarbeiten geleitet. Wegen der Sprengarbeiten war die Strecke am Sonntag gesperrt.
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