
Museen und ihre Sammlungen sind voller ausgestopfter Tiere. Manche sind über 150 Jahre alt. Aber wie halten die eigentlich so lange?

Dieser Kuba-Ara wird in einer Holzkiste gelagert.

Der Kuba-Ara ist ausgestorben.

In der Sammlung lagern auch Kolibris.
Mit seinen bunten Federn war dieser Vogel ein echter Hingucker: der Kuba-Ara. Seit über 150 Jahren ist er ausgestorben. Heute existiert er nur noch in ausgestopfter Form, zum Beispiel in der Sammlung des Senckenberg Naturmuseums. Dort lagert er gemeinsam mit vielen anderen ausgestopften Vögeln, Skeletten und Eiern.
Schutz vor Insekten und Feuchtigkeit
Auch ein seltener Mini-Kolibri ist Teil der Sammlung. Dieser winzige Vogel wird Hummelelfe oder Bienenkolibri genannt. Er ist ebenfalls über 150 Jahre alt. Aber wie schafft man es, dass sich ausgestopfte Tiere so lange halten?
«Die sind wie Mumien, die würden sich ewig halten, wenn keine Insekten daran kommen – oder Feuchtigkeit», erklärt ein Museumsmitarbeiter. Deshalb kommt in den Räumen der Sammlung auch viel Mottenpulver zum Einsatz. Außerdem wird darauf geachtet, dass es weder zu heiß, noch zu kalt oder zu feucht wird.
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