
Im afrikanischen Land Marokko liegt ein kleines Stück Europa, die Stadt Ceuta. Die erlebt einen Ansturm tausender Menschen aus Afrika.

Die Menschen hoffen, auf einem kurzen Weg durchs Meer in die spanischen Stadt Ceuta zu gelangen.

Erschöpft liegen Menschen aus Afrika auf der Straße, nachdem sie die Grenze zu Ceuta überwunden haben.

Weil die Stadt Ceuta zur Europäischen Union gehört, wollen Migranten aus Afrika dorthin gelangen.
Die Stadt Ceuta ist speziell. Sie liegt zwar auf dem Kontinent Afrika. Das sieht man auf Karten. Sie grenzt an das Land Marokko und an das Meer. Aber Ceuta gehört zu Europa, es ist offiziell Teil von Spanien.
Diese Lage hat die kleine Stadt bekannt gemacht. Sie ist auch jetzt wieder überall in den Nachrichten. Denn weil der Weg von Afrika nach Europa hier so kurz ist, versuchen viele Menschen in diese Stadt zu kommen. Ihr Ziel ist wohl meistens, der Armut zu entkommen und in Europa ein besseres Leben zu finden. Doch die Menschen haben keine Erlaubnis einzuwandern.
Im Schwimmring übers Meer
Es gibt zwar Grenzzäune und Bewachung. Trotzdem gelang es in den vergangenen Tage zehntausenden Männern und Frauen und sogar Kindern die Grenze zu überwinden. So viele waren es lange nicht. Die meisten kamen übers Meer, teilweise nur mit einfachen Schwimmringen gesichert. Dabei sind auch Menschen gestorben.
Am Freitag wollte die spanische Regierung zusätzlich Soldaten schicken, um die Grenze abzusichern.
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