
Im ältesten Koala-Schutzzentrum der Welt kann man eine Menge über Koalas lernen. Zum Beispiel, dass die Tiere Kot fressen und ziemlich viel schlafen.

Koalas leben nur im Land Australien.

Im Koala-Schutzzentrum können Menschen den Tieren ganz nah kommen.

Koalas sehen flauschig aus, sind aber keine Kuscheltiere.

Mmmmmhhh, lecker! Koalas ernähren sich von Eukalytusblättern.
Koalas haben große Ohren und Knopfaugen wie ein Teddybär. Sie schlafen bis zu 20 Stunden am Tag, können aber auch 30 Kilometer pro Stunde schnell rennen. Im Lone Pine Koala Sanctuary im Land Australien kann man die Tiere aus nächster Nähe kennenlernen. Dabei erfährt man viel Überraschendes über sie.
Der Tierpark ist das älteste Koala-Schutzzentrum der Welt. Vor fast 100 Jahren wurde es eröffnet, um Koalas zu helfen. In freier Natur leben sie nur in Australien, aber dort lauern einige Gefahren: Ihre Wälder verschwinden, Autos, Hunde und Buschfeuer sind gefährlich für sie. Auch Krankheiten machen den Tieren zu schaffen.
Koala-Opa Maximus
Im Park leben 100 Koalas. Einer von ihnen ist Maximus. Zehn Kilogramm bringt er auf die Waage. Für einen Koala ist das ziemlich schwer. Mit seinen 18 Jahren ist er ein echter Koala-Opa. Er kann daher nicht mehr so gut sehen.
Seine Tierärztin beschreibt Maximus als besonders lieb und nett. Andere Koalas seien hingegen ganz schön frech. Jeder habe einen eigenen Charakter, erzählt sie. «Sie sehen zwar zum Knuddeln aus, sind aber ganz tolle Tiere mit besonderen Fähigkeiten.»
Die meiste Zeit des Tages schlafen Koalas. Das hat einen Grund: Ihre Lieblingsspeise sind Eukalyptusblätter. Die liefern aber kaum Energie. Also müssen Koalas mit ihrer Kraft sparsam umgehen. Wenn Gefahr droht, können sie richtig schnell laufen. Auch können sie gut hören und riechen.
Kot für die Babys
Die Babys kommen winzig und völlig hilflos zur Welt. Sie verbringen etwa ein halbes Jahr im Beutel ihrer Mutter. Später fressen sie mehrmals den weichen Kot der Mama. Darin stecken wichtige Bakterien. Die helfen ihnen dann, Eukalyptusblätter zu verdauen.
Zoo-Besucher dürfen die Koalas übrigens nicht auf den Arm nehmen. Aber sie können die Tiere mit einem Pfleger aus nächster Nähe beobachten. Denn Koalas sind zwar flauschig, aber keine Kuscheltiere.
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