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Sicher mit dem Rad unterwegs

Von Miriam Mair, dpa

Fahrradfahren ist vieles auf einmal: treten, lenken, Handzeichen geben und auf den Verkehr achten. In der Grundschule machen viele Kinder eine Prüfung. Was du dafür können sollst, erfährst du hier.

Mit dem Rad ist man schnell irgendwo. Damit man auch sicher unterwegs ist, steht in der vierten Klasse meistens die Fahrradprüfung an. Wie du den Test bestehst, erfährst du hier.

Was erwartet dich?

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil beantwortet man Fragen in einem Fragebogen. Es geht um Verkehrsregeln zum Beispiel und was Schilder bedeuten. Auch zum Rad gehört, damit es sicher ist, sollte man wissen und warum man immer einen Helm tragen soll. Zum Üben kann man sich bei der Radfahrausbildung der Deutschen Verkehrswacht Videos anschauen oder sich die Inhalte vorlesen lassen. 

Wie läuft die praktische Prüfung ab?

Im zweiten Teil darf man endlich aufs Rad steigen. Geübt wird das in speziellen Jugendverkehrsschulen, auf dem Schulhof oder direkt im Straßenverkehr. «Es wird geguckt, dass man verschiedene Situationen übt, die man als Radfahrer immer erlebt», erklärt Josef Weiß von der Deutschen Verkehrswacht. «Zum Beispiel wie fahre ich an oder wie verhalte ich mich in der Einbahnstraße.»

Was macht Radfahren schwierig?

«Ganz besonders schwer ist es am Anfang, sehr viele Dinge gleichzeitig zu machen», sagt der Fachmann. «Ich muss fahren, Handzeichen geben, auf den Verkehr achten und gucken, wie sich eine Situation entwickelt.» Er rät: Man kann sein Rad auch mal über eine Kreuzung schieben, wenn man sich noch unsicher fühlt.

Wie läuft gute Vorbereitung?

Am besten sollte man so früh wie möglich mit dem Radfahren anfangen, rät der Experte. Dazu gehören zum Beispiel kleine Rad-Ausflüge gemeinsam mit den Eltern. Hilfreich sei auch Rollerfahren: «Da trauen sich Kinder viel mehr, sie können leichter abspringen und wenn sie dann diese Bewegungen drin haben und das Gleichgewicht halten, dann können sie aufs Fahrrad umsteigen», sagt der Fachmann.

Mach dir keine Sorgen, wenn nicht alles sofort perfekt klappt: «Fahrradfahren lernen ist ein langer Prozess, und es dauert länger, bis man ein wirklich guter Fahrradfahrer wird», sagt Josef Weiß.

© dpa-infocom, dpa:260617-930-236348/1