
Für neue Stifte oder eine Kino-Karte fehlt in manchen Familien Geld. Sie verzichten trotzdem auf Unterstützung vom Staat. Fachleute wissen, warum.

Die meisten Kinder gehen gern ins Kino. Aber in manchen Familien fehlt das Geld dafür.

Arme Familie können beim Staat Hilfe für Schulsachen beantragen. Doch das ist kompliziert.
15 Euro können einen großen Unterschied machen im Leben: zwischen Mitglied im Sportverein werden oder nicht, Kino oder kein Kino. Denn in manchen Familien ist das Geld dafür knapp.
Es wäre aber möglich, für die Kinder vom Staat Hilfe zu bekommen. Das sind diese 15 Euro im Monat. Teilhabe nennt sich die Unterstützung. Sie soll verhindern, dass Kinder wegen der Armut der Eltern außen vor sind.
Anträge einfacher machen
Fachleute haben aber festgestellt: Nur in manchen betroffenen Familien kommt das Teilhabe-Geld an. Die Fachleute nennen auch einen Grund dafür: Es sei zu aufwendig, die 15 Euro bei den Ämtern zu beantragen. Selbst auf den höheren Betrag für Schulbedarf verzichten manche Familien. Dafür gibt es 195 Euro im Jahr. Die Fachleute fordern deshalb: Es muss einfacher werden, das Geld zu beantragen.
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