
Im Schwimmbad ist es oft wuselig. Trotzdem müssen die Bademeister immer alles im Blick haben. In Hamburg helfen ihnen in Zukunft Kameras und ein Computerprogramm.

Die Uhr gibt ein Alarmsignal, wenn Kameras im Schwimmbecken etwas Ungewöhnliches sehen.

An manchen Tagen ist das Schwimmbecken voller als hier. Probleme sind dann schwerer zu erkennen.

In Hamburgs Hallenbädern passen Kameras und ein Computerprogramm mit den Mitarbeitern auf, dass alle sicher sind.
Viele Augen sehen mehr als wenige, auch im Schwimmbad. In der Stadt Hamburg bekommen die Hallenbäder deshalb extra Kameras. Die kontrollieren zusätzlich zu den Bademeistern, was im Becken und am Rand passiert.
Das Spezielle daran ist: Die Bilder der Kameras werden blitzschnell von einem Computerprogramm mit Künstlicher Intelligenz, also KI, untersucht. Es soll Auffälligkeiten im Wimmelbild eines Schwimmbads erkennen.
Alarm auf die Uhr
Ein Beispiel wäre eine Schwimmerin, die sich nicht mehr bewege, erklärt der Betreiber der Schwimmbäder. Dann schickt das Programm sofort einen Alarm an die Uhr der Mitarbeiter am Beckenrand. So können die im Notfall schnell reagieren.
© dpa-infocom, dpa:261015-930-844671/1