
Lila, gelb, weiß, blau: Die Atacama-Wüste in Chile verwandelt sich gerade in ein Meer aus farbigen Blüten.

Der Regen erweckt viele in der Erde schlummernden Samen zum Leben.

Die vielen Blüten ziehen auch Tiere wie Insekten und Vögel an.

Ungefähr 200 verschiedene Pflanzenarten erblühen in verschiedensten Farben.
Die Atacama-Wüste ist einer der trockensten Orte der Welt. Nur alle paar Jahre verwandelt sich die Wüste im Land Chile in Südamerika in ein Meer aus Blüten.
Die Wüste ist auf der einen Seite von der hohen Gebirgskette der Anden abgeschirmt. Auf der anderen Seite liegt das Meer. Dort verhindert eine kalte Strömung, dass sich Regenwolken bilden. Normalerweise fällt also in der Atacama-Wüste jahrelang kaum Regen.
Doch alle fünf bis zehn Jahre ändert sich das: Das Wasser im Meer wird wärmer, und es bilden sich Regenwolken. Dieser Regen lässt dann ungefähr 200 Pflanzenarten bunt erblühen.
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