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Gianni ist ein Zauberer

Von dpa

Der zwölf Jahre alte Gianni übt jeden Tag zaubern. Seine Vorbilder sind die berühmtesten Magier der Welt.

War der Mensch im Schrank nicht eben noch da?! Wie kann es sein, dass er jetzt verschwunden ist? Das muss wohl Zauberei sein! Viele Menschen lieben Zaubershows, in denen Künstlerinnen und Künstler solche Tricks zeigen. Sie möchten sich verblüffen lassen und rätseln, wie ein Trick funktioniert. 

Der 12-jährige Gianni muss nicht rätseln. Der Junge aus den Niederlanden kennt viele Kunststücke auswendig. Er tritt damit sogar auf und hat schon Preise gewonnen. «Ich übe jeden Tag ein paar Stunden», erzählt Gianni.

Schon am frühen Morgen geht es los. «Ich stehe jeden Morgen eine Stunde früher auf, um vor der Schule schon zu üben.» Einige Tricks führte Gianni gerade auch in einem Museum in Amsterdam vor. Das Museum zeigt eine Ausstellung zur Zauberei. Sie heißt «Abrakadabra – Das goldene Zeitalter der Magier, Zauberer und Illusionisten».

Tricks statt echter Magie

Manche Zauberer nennen sich Illusionisten, um zu zeigen: Was wir tun, ist in Wirklichkeit keine Zauberei, sondern Illusion. Sie arbeiten zum Beispiel mit optischen Täuschungen, um die Sinne ihrer Zuschauerinnen und Zuschauer auszutricksen.

Vor ungefähr 100 Jahren begann der große Erfolg der Magier. Statt auf Marktplätzen zeigten sie ihr Können nun in eigenen Shows. Manche Zauberer wurden richtig berühmt.

Auch heute noch gibt es etliche bekannte Zauberer. Giannis Vorbild ist Hans Klok aus seiner Heimat den Niederlanden. «Ich habe eine Show von Hans Klok gesehen. Und da wusste ich: Das will ich auch werden.» Gianni hat den Zauberer sogar schon mehrfach getroffen. «Er hat mir auch Tipps gegeben», sagt Gianni. 

Welche Tipps würde Gianni selbst anderen jungen Zauberern geben? «Man muss nie verraten, wie der Trick funktioniert!»

© dpa-infocom, dpa:260925-930-742614/1