
Neue Pflanzenarten sind dazu gekommen, andere ausgestorben. Forschende beobachten seit 25 Jahren, wie sich die Pflanzenwelt auf den Berggipfeln in Europa verändert. Der Klimawandel verändert die Erde. Das beobachten Forschende im Meer, aber auch auf den Gipfeln der Berge. Seit 25 Jahren wird die Pflanzenwelt auf mehr als 60 Berggipfeln in Europa beobachtet. Dabei haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler festgestellt: Sie ist artenreicher geworden. Es gibt heute also mehr unterschiedliche Pflanzen auf den Gipfeln. Neu dazu gekommen ist zum Beispiel das Alpenrispengras und Arnika. Arnika ist eine bekannte Heilpflanze. Allerdings sind auch Arten verschwunden. Dabei handelt es sich um Pflanzen, die auf das Hochgebirge spezialisiert sind, etwa weil sie gut mit der Kälte zurechtkommen. Warum diese Arten aussterben, müsse noch genauer untersucht werden. Die Forscher vermuten: Neben gestiegenen Temperaturen könnte es auch daran liegen, dass weniger Wasser verfügbar ist und der Schnee nicht mehr so lange liegen bleibt.

Pflanzen, die verschwinden
© dpa-infocom, dpa:260906-930-640415/1