
Bei Schulstress kann manchmal eine Apotheke helfen. Eine neue Aktion macht sie zu einem Rückzugsort. Kinder und Jugendliche werden Sorgen los, ohne dass alle zuhören.

In der Apotheke um Rat fragen

Das Schild in der Apotheke zeigt Kindern und Jugendlichen: Hier finden sie Rat.
Manchmal ist es schwer, Sorgen Zuhause oder in der Schule anzusprechen. Außerdem sollen nicht gleich alle zuhören. In solchen Fällen könnte auch eine Apotheke ein Ort sein, an den sich Kinder und Jugendliche wenden können.
In den Bundesländern Brandenburg und Berlin nennen sich manche von ihnen deswegen «Safe Space Apotheken». Safe Space ist Englisch und bedeutet sicherer Ort.
Nichts weitersagen
Denn wer in der Apotheke arbeitet, unterliegt einer Schweigepflicht. Was man sagt, darf nicht weitergegeben werden. Auch den eigenen Namen muss man nicht sagen. Apotheken haben oft einen extra Raum, in dem man mit Profis sprechen kann. Zum Beispiel Jugendliche, die schon mit Drogen Kontakt hatten, können sich dort Hilfe holen.
Es geht darum, dass niemand Angst haben soll, Fragen zu stellen. Diese Apotheken wollen dafür eine Anlaufstelle sein.
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