
Beim «Puppy Yoga» turnen Menschen, während Hundewelpen um sie herumspielen. Das soll nicht nur Spaß machen, sondern auch den Tieren helfen. Aber wie?

Auch die Hunde entspannen sich bei den Yogastunden.

Yoga mit Hundewelpen ist in vielen Ländern beliebt.

Die Hundebabys benutzen die Menschen gern als Klettergerüst.

Die Welpen sollen beim «Puppy Yoga» auch lernen, den Menschen zu vertrauen.
Kaum beginnt die Yogastunde, flitzen die ersten Hundewelpen über die Matten. Ein kleiner Chihuahua saust zwischen den Teilnehmern hindurch, andere klettern neugierig auf einen Rücken oder kuscheln sich auf einen Bauch. «Ahhhh», «Ohhhh» und «Wie süüüüüß!», kichern die Teilnehmer. «Puppy Yoga» heißt dieser Trend.
Puppy (gesprochen: pappi) ist das englische Wort für Welpe. Beim Puppy Yoga machen Menschen Turn- und Atemübungen, während Hundebabys frei durch den Raum laufen. So etwas gibt es inzwischen in vielen Ländern. Auf der Insel Bali im Land Indonesien arbeitet ein Tierheim mit einem Hotel zusammen. Dort wurden alle Welpen von der Straße gerettet.
Das Wichtigste müssen die Hunde sein
Ziel ist es, dass die Tiere ihre Angst vor Menschen verlieren. Das Geld aus den Kursen hilft außerdem, Futter und Tierarztbesuche zu bezahlen. Auch finden seitdem viel mehr Hunde ein neues Zuhause. Tierschützer warnen aber: Manche Anbieter wollen damit nur Geld verdienen. Das Wichtigste muss aber immer sein, dass es den Welpen gut geht.
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