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Zum Reparieren rauf auf den Berg

Von dpa

Auf Deutschlands höchstem Berg fehlte monatelang ein Teil des Gipfelkreuzes. Nun konnte eine Fachfrau es reparieren.

Angelika Warmuth/dpa

Schon am frühen Morgen kämpften sich eine Kunstschmiedin und zwei Helfer durch den Schnee. Denn trotz des sonnigen Wetters sollte es am Montag oben auf der Zugspitze immer windiger werden. Die drei aber hatten einen wichtigen Auftrag zu erledigen: Dort in fast 3000 Metern Höhe brachten sie ein neues Teil am Gipfelkreuz an.

Vor einigen Monaten war bei einem Sturm einer der goldene Zacken des berühmten Gipfelkreuzes abgebrochen. Mitarbeitende der Zugspitzbahn aber fanden das Teil wieder. Die Kunstschmiedin konnte es in ihrer Werkstatt im Tal renovieren und brachte es nun wieder auf den Berg.

Als sie auf der Leiter stand, verteilte die Kunstschmiedin auch noch etwas Goldfarbe. «Wir haben ein bisschen mehr ausgebessert», erklärte sie. Denn Eis, Schnee und heftige Temperaturschwankungen hinterlassen auch sonst Spuren an dem fast fünf Meter hohen Kreuz. 

© dpa-infocom, dpa:240429-930-119792/1