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Wir verbrauchen mehr, als die Erde hergibt

Von dpa

Lebensmittel, Holz, Trinkwasser, Energie: Die Menschen auf der Erde verbrauchen mehr Ressourcen, als die Natur hergibt und verkraftet. In Deutschland ist schon jetzt eine Grenze erreicht.

Marcelo Sayao/EFE/dpa

Unsere Erde ist riesengroß. Es gibt jede Menge Platz, viel Wasser, riesige Wälder und Felder. Fachleute sprechen auch von natürlichen Ressourcen. Das Problem ist: Die Menschen auf der Welt verbrauchen davon deutlich mehr, als die Natur hergibt und verkraftet. Darauf weisen Fachleute jedes Jahr hin. Außerdem geben sie für verschiedene Länder einen Erdüberlastungstag bekannt. In Deutschland wäre dieser Tag am Donnerstag erreicht.

Was ist mit dem Erdüberlastungstag gemeint?

Einfach gesagt: Würden alle Menschen so leben wie in Deutschland, wären die natürlichen Ressourcen auf der Welt für ein Jahr bereits an diesem Donnerstag aufgebraucht. In diesem Fall bräuchten wir eigentlich drei Erden, um alle Menschen zu versorgen. Dabei geht es nicht nur um Lebensmittel, sondern auch um Energie. Denn um Strom zu erzeugen, Auto zu fahren und in den Urlaub zu fliegen, nutzen wir die begrenzten Ressourcen der Erde und belasten die Natur.

Was wirkt sich besonders auf unseren Verbrauch aus?

Die Fachleute nennen an erster Stelle Fleisch und tierische Produkte, also zum Beispiel Milch und Käse. Das Problem ist: Die Tiere, die wir essen, brauchen Futter. Die Organisation Germanwatch berichtet: Mehr als die Hälfte des Getreides aus Deutschland landet in Futtertrögen. Zusätzlich werde tonnenweise Getreide aus anderen Ländern geliefert. Um Getreide anzubauen, braucht man riesige Flächen. Und dafür werden zum Beispiel Wälder abgeholzt.

Was schlagen die Fachleute vor?

Die Umweltschützer vom Nabu sagen: «Weniger Fleisch oder der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel können dabei helfen, den ökologischen Fußabdruck zu verringern.» Mit dem Fußabdruck ist gemeint, was wir Menschen auf der Erde verbrauchen. Man könnte auch sagen, welche Spuren wir hinterlassen.

© dpa-infocom, dpa:240501-930-121197/1