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Winter Ade – Wie der Frühling sich zu erkennen gibt

Von dpa

Lautes und ständiges Niesen kann verraten: Der Frühling ist da! Zu tun hat das mit den blühenden Pflanzen. Ein Blick ins Beet und in den Kalender verrät, wann die neue Jahreszeit beginnt.

Katrin Requadt/dpa

In manchen Regionen Deutschlands haben es die hohen Temperaturen schon verraten: Der Frühling rückt näher! Wir sagen dir, wie du noch mehr Zeichen erkennen kannst:

Vögel

Für viele Leute gelten Weißstörche als Frühlingsboten. Denn wird es bei uns wieder wärmer, kehren die Tiere zum Brüten zurück. Den Winter haben die Vögel mit weißen und schwarzen Federn und den roten Schnäbeln und Beinen im Süden verbracht. Das ist zum Beispiel in Spanien oder in Ländern in Afrika. Die Brutzeit beginnt bei uns zwar erst im März. Doch schon jetzt lassen sich einige Störche blicken.

Blüten

Manche Menschen merken an einem Kribbeln in der Nase, dass der Frühling beginnt. Anderen tränen die Augen. Diese Leute reagieren allergisch auf den Blütenstaub mancher Pflanzen. Sie leiden unter Heuschnupfen. Besonders früh beginnen Erle und Hasel zu blühen. Wer also beim Spazierengehen häufiger Niesen hört, weiß: Die Pflanzen blühen, der Frühling kommt! Das zeigen auf schöne Weise auch bunte Beete mit Krokussen, Tulpen, und Narzissen.

Bräuche

Manche Menschen begrüßen den Frühling mit einer Feier. Am Bodensee in Süddeutschland etwa veranstalten die Menschen jedes Jahr nach der Karnevalszeit Funkenfeuer. Dafür verbrennen sie einen riesengroßen Haufen Holz mit einer Strohpuppe obendrauf. Wird sie angezündet, wissen alle: Der Winter geht zu Ende. Auch in anderen Teilen Deutschlands gibt es solche Feste. Durch Lübbenau im Spreewald zum Beispiel zog am Samstag der Zampernzug mit Sagenfiguren. «Wir verjagen den Winter und schenken damit Kraft für das neue Frühjahr», erklärte eine Teilnehmerin.

Kalender

Bis zum offiziellen Frühlingsbeginn ist es nicht mehr lang. Für Wetter-Experten beginnt er am 1. März. Sie nennen das den meteorologischen Frühlingsanfang. Im Kalender steht noch ein anderes Datum. Es zeigt an, wann der Tag und die Nacht gleich lang sind: Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang liegen dann genau zwölf Stunden. Dieses Jahr ist es am 20. März so weit.

© dpa-infocom, dpa:240218-99-34856/2